Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit und den immer noch Aua-Beinen lassen wir sowohl Hängebrücke als auch Wanderung links liegen und beschliessen, die noch offenen Spots auf unserer Karte abzufahren.
Los gehts ganz im Süden Andorras beim Port de la Rabassa. Es ist wirklich erstaunlich, wie steil die Strassen nach oben führen, sobald man die Hauptstrasse verlässt. Zack, sind wir auf knapp 2000m Höhe am Eingang eines Naturparks.
Dort spazieren wir durch unzählige Freizeitaktivitäten und passieren frei laufende Ponys, Ziegen und Esel. Es ist wunderschön und menschenleer.
Auf einer anderen Strasse gehts wieder ins Tal und auf der anderen Talseite wieder hoch zur Kirche Església de Sant Miquel de Fontaneda.
Auf dem Weg dorthin kommen wir an einem Friedhof vorbei, welcher terassenartig und mit zweistöckigen Gräbern gebaut ist. Wir erfahren dass diese "nichos de cementerio" typisch sind für Bergregionen, da häufig der Patz für normale Friedhöfe fehlt.
Nach der Kirche führt unser Weg über den Coll de la Gallina bis nach Bixessarri und von dort wieder zum Hotel.
Wir geniessen jede Kurve, sehen sogar noch zwei Füchse und sind auf praktisch menschenleeren Strassen unterwegs. Es könnte uns schlechter gehen...
Zum Abendessen spazieren wir in die Altstadt, erwischen dort zwar nicht das beste Essen aber verbringen trotzdem einen schönen letzten Abend in Andorra.
Morgen gehts wieder zurück nach Barcelona.