Freitag, 24. Juli 2026

Ein Tag rund um die drei Zinnen

Gestärkt nach dem Frühstück fahren wir los zu unserem ersten Wanderstartpunkt.

Auf dem Plan steht eine Rundwanderung beim Strudelkopf. Nicht bedacht hat die Reiseleitung dabei, dass die Zugangsstrasse dieselbe ist wie zum Pragser Wildsee - quasi DER Influencerhotspot der Region 🫣. Ihr könnt euch die Menschenmassen im Juli sicher vorstellen...

Wir nehmen daher die zweite Option in Angriff, eine kleinere Wanderung oder besser ein ausgedehnter Spaziergang beim Antornosee. Hier ist es deutlich angenehmer mit den Menschen (die hocken alle unten am Misurinasee 😅) und wir geniessen die Natur und die fantastische Kulisse in vollen Zügen.

Die Weiterfahrt bringt uns rund um die drei Zinnen wieder zurück ins Hotel.

Einen tollen Zwischenstop machen wir noch am unglaublich türkisen Lago di Santa Caterina.

Kurz unter die Dusche gehüpft und dann wartet ein sehr leckeres Abendessen auf uns.


Donnerstag, 23. Juli 2026

Vom Tessin ins Südtirol

In Lugano angekommen, erhalten wir zügig unseren Mietwagen, dieses Mal einen vollelektrischen Volvo EX30.


Wir starten unsere Tour entlang des Lago di Lugano, vorbei am Comersee bis zum Passo dell'Aprica und in Richtung Bozen.

Tolle Landschaften, eine Hängebrücke, viele Carabinieri am Strassenrand und und Unmengen an Apfelbäumen sind die Themen des Tages.

Relativ rasch wird klar, das reicht zeitlich bei Weitem nicht zum Abendessen im Hotel, wir brauchen unterwegs was und auch das Auto braucht Energie. Unser erster Ladeversuch scheitert am fehlenden Account des Anbieters. Bis wir vom Anbieter freigeschaltet wären, sind wir wohl schon tief in Slowenien 🙃, kommt also nicht infrage. Wir werden es wohl nie verstehen, weshalb es immer noch so viele eigenbrötlerische Anbieter gibt...

Also gehts für uns doch noch auf die Autobahn in Richtung Brenner. Dort klappt es an einer Raststätte prima (lediglich mit der Kreditkarte) und nachdem Sandwich und Kaffee in unseren Mägen gelandet sind, hat auch der Schwede wieder über 80%.

Es ist mittlerweile seeehr spät, also ran an die letzten Kilometer und um halb Elf kommen wir im Hotel an. Eine kurze Dusche und nun heissts buona notte...

Das Jahr der vielen kleinen Ferien...

Es mag den Anschein erwecken, Laubes hätten dieses Jahr mehr Ferien als gewöhnlich. Das trifft aber nur auf 50% des Haushalts zu 😅.

Zum Abschluss von Marcels 2-monatiger Auszeit heisst es deshalb für uns nochmals: Nächster Monat, neue gemeinsame Reise.

Die nächsten Tage führen uns via Lugano ins Südtirol, nach Österreich, Slowenien und wieder zurück. Wir freuen uns auf Bekanntes und Neues!

Samstag, 27. Juni 2026

Back home

Wir haben Zeit für ein gemütliches Frühstück in unserem wirklich herzigen Hotel bevor wir mit Sack und Pack wieder mit dem Aerobus zum Flughafen fahren.


Rasch ist das Gepäck aufgegeben und wir haben Zeit, die Läden unter die Lupe zu nehmen, ein leckeres Jamón Sandwich zu essen und Kaffe zu trinken.

Mit knapp 40 Minuten Verspätung heben wir ab und kommen mit nur noch 10 Minuten Verspätung in Zürich an.

Zuhause eingetroffen wird sich kurz frisch gemacht und dann spazieren wir zum Abendessen ans Dorffest in Oberrohrdorf. Nun liegen wir satt, zufrieden und müde auf dem Sofa und freuen uns aufs eigene Bett.

Abschliessend können wir sagen dass sich eine Reise nach Andorra auf jeden Fall lohnt und wir sofort wieder hin würden. Gerade zum Biken oder Wandern bietet Andorra unglaublich viel.

Auch Barçelona hat uns gefallen, hier hätten wir sicherlich noch 1-2 Tage mehr Zeit gebraucht um die Stadt wirklich kennen zu lernen.

Aber wer weiss was die Zukunft bringt, wir haben ja mit der Sagrada Familia noch eine Rechnung offen 😉.

Danke fürs virtuelle mitreisen und hasta pronto!

Freitag, 26. Juni 2026

Barçelona Sightseeing

Unser Tag beginnt mit einem gemütlichen Zmorge im Hotel. Wir beschliessen, uns einen Überblick über die Stadt im Touristenbus zu verschaffen. Bei den Temperaturen vielleicht nicht die schlechteste Idee.

Entsprechend machen wir uns auf zur roten Tour und sehen vom Bus aus schon viel Schönes.

Am Hafen ist dann für unseren Bus spontan Endstation, ein technischer Defekt erfordert einen Buswechsel. Hier treffen wir dann unsere erste "lätze" Entscheidung des Tages indem wir weiterfahren und nicht zu Fuss weiter laufen 🫣.

Im neuen Bus gehts weiter und wir sind noch zuversichtlich, dass wir es pünktlich zu unserer Sagrada-Tour schaffen werden. Aber der Verkehr lehrt uns anderes. Keine Ahnung ob das hier immer so ist aber wir kommen keine 100m weit ohne Rotlicht. Wir steigen eine Station früher aus und hetzen durch die Strassen aber es nützt alles nichts - die gebuchte Sagrada Familia Tour findet ohne uns statt ☹️.


Wir lassen kurz unseren Frust raus und suchen in einem Cafe nach weiteren Optionen. Tatsächlich finden wir einen Anbieter der noch Tagestickets verkauft. Wir sind skeptisch, googeln den Anbieter natürlich, finden keine negativen Berichte und beschliessen dann, das Risiko einzugehen (Spoiler: Fehlentscheidung Nr. 2). Tickets gekauft und auch gleich erhalten und los gehts zur Sagrada.

Nach der Sicherheitskontrolle in der Sagrada Familia ist für uns Schluss, der Anbieter ist wohl hinreichend als Betrüger bekannt und wir müssen uns damit abfinden, nur mit Aussenfotos der Sagrada Familia nach Hause zu reisen.

Wir sind nicht ganz so genervt wie bei der verpassten Tour weil wir das Risiko natürlich schon auch gesehen und in Kauf genommen haben aber logischerweise sind wir leicht gefrustet. Und damit nicht noch mehr Frust aufkommt, lässt Claudia vorsorglich ihre Karte (mit der die Tickets bezahlt wurden) sogleich sperren. 

Wir reagieren uns kurz ab, laufen dann weiter durch die Stadt und setzen uns noch in die blaue Touribus-Linie.

Anschliessend spazieren wir runter ans Meer, schlendern dort die Promenade entlang bis zum goldenen Fisch und geniessen die schöne Abendstimmung.
Der Rückweg ins Zentrum führt uns durch Parks und hübsche verwinkelte Gässchen. Zum Znacht gibts leckere Tapas und Gelati inkl. Konzert vor der Catedral de Barcelona. Hier steht vieles schon im Zeichen der bald startenden Tour de France (jaja, wir wissen dass wir in Spanien sind 🤣, aber die Veloleute nehmen es ja mit den Grenzen nicht so genau).

Mit vielen Schritten in den Beinen und schönen Bildern in Kopf und Handy gehts zurück ins Zimmer.