Samstag, 27. Juni 2026

Back home

Wir haben Zeit für ein gemütliches Frühstück in unserem wirklich herzigen Hotel bevor wir mit Sack und Pack wieder mit dem Aerobus zum Flughafen fahren.


Rasch ist das Gepäck aufgegeben und wir haben Zeit, die Läden unter die Lupe zu nehmen, ein leckeres Jamón Sandwich zu essen und Kaffe zu trinken.

Mit knapp 40 Minuten Verspätung heben wir ab und kommen mit nur noch 10 Minuten Verspätung in Zürich an.

Zuhause eingetroffen wird sich kurz frisch gemacht und dann spazieren wir zum Abendessen ans Dorffest in Oberrohrdorf. Nun liegen wir satt, zufrieden und müde auf dem Sofa und freuen uns aufs eigene Bett.

Abschliessend können wir sagen dass sich eine Reise nach Andorra auf jeden Fall lohnt und wir sofort wieder hin würden. Gerade zum Biken oder Wandern bietet Andorra unglaublich viel.

Auch Barçelona hat uns gefallen, hier hätten wir sicherlich noch 1-2 Tage mehr Zeit gebraucht um die Stadt wirklich kennen zu lernen.

Aber wer weiss was die Zukunft bringt, wir haben ja mit der Sagrada Familia noch eine Rechnung offen 😉.

Danke fürs virtuelle mitreisen und hasta pronto!

Freitag, 26. Juni 2026

Barçelona Sightseeing

Unser Tag beginnt mit einem gemütlichen Zmorge im Hotel. Wir beschliessen, uns einen Überblick über die Stadt im Touristenbus zu verschaffen. Bei den Temperaturen vielleicht nicht die schlechteste Idee.

Entsprechend machen wir uns auf zur roten Tour und sehen vom Bus aus schon viel Schönes.

Am Hafen ist dann für unseren Bus spontan Endstation, ein technischer Defekt erfordert einen Buswechsel. Hier treffen wir dann unsere erste "lätze" Entscheidung des Tages indem wir weiterfahren und nicht zu Fuss weiter laufen 🫣.

Im neuen Bus gehts weiter und wir sind noch zuversichtlich, dass wir es pünktlich zu unserer Sagrada-Tour schaffen werden. Aber der Verkehr lehrt uns anderes. Keine Ahnung ob das hier immer so ist aber wir kommen keine 100m weit ohne Rotlicht. Wir steigen eine Station früher aus und hetzen durch die Strassen aber es nützt alles nichts - die gebuchte Sagrada Familia Tour findet ohne uns statt ☹️.


Wir lassen kurz unseren Frust raus und suchen in einem Cafe nach weiteren Optionen. Tatsächlich finden wir einen Anbieter der noch Tagestickets verkauft. Wir sind skeptisch, googeln den Anbieter natürlich, finden keine negativen Berichte und beschliessen dann, das Risiko einzugehen (Spoiler: Fehlentscheidung Nr. 2). Tickets gekauft und auch gleich erhalten und los gehts zur Sagrada.

Nach der Sicherheitskontrolle in der Sagrada Familia ist für uns Schluss, der Anbieter ist wohl hinreichend als Betrüger bekannt und wir müssen uns damit abfinden, nur mit Aussenfotos der Sagrada Familia nach Hause zu reisen.

Wir sind nicht ganz so genervt wie bei der verpassten Tour weil wir das Risiko natürlich schon auch gesehen und in Kauf genommen haben aber logischerweise sind wir leicht gefrustet. Und damit nicht noch mehr Frust aufkommt, lässt Claudia vorsorglich ihre Karte (mit der die Tickets bezahlt wurden) sogleich sperren. 

Wir reagieren uns kurz ab, laufen dann weiter durch die Stadt und setzen uns noch in die blaue Touribus-Linie.

Anschliessend spazieren wir runter ans Meer, schlendern dort die Promenade entlang bis zum goldenen Fisch und geniessen die schöne Abendstimmung.
Der Rückweg ins Zentrum führt uns durch Parks und hübsche verwinkelte Gässchen. Zum Znacht gibts leckere Tapas und Gelati inkl. Konzert vor der Catedral de Barcelona. Hier steht vieles schon im Zeichen der bald startenden Tour de France (jaja, wir wissen dass wir in Spanien sind 🤣, aber die Veloleute nehmen es ja mit den Grenzen nicht so genau).

Mit vielen Schritten in den Beinen und schönen Bildern in Kopf und Handy gehts zurück ins Zimmer.

Donnerstag, 25. Juni 2026

Adéu Andorra, Hola Barçelona

Wir frühstücken nochmals am selben Ort wie gestern, checken dann aus dem Hotel aus und machen uns auf den Weg nach Barçelona.


Der erste Teil der Strecke ist identisch wie am Sonntag aber trotzdem sehr schön. So sehen wir kurz vor Oliana den riesigen See erst heute so richtig. Die Suche nach einer Parkbucht um Fotos zu machen gestaltet sich allerdings eher schwierig. Da hätten die Spanier also noch Potential 😉. Aber wir finden natürlich einen Weg...

Kurz vor Bassella biegen wir dann auf Neuland ein und tuckerlen gemächlich über Land. Beim Montserratgebirge gibts auch nochmals einen Drohnenflug.

Um kurz vor halb Vier verabschieden wir nach 746 gefahrenen Kilometern unseren Mietwagen und fahren mit dem Bus in die Stadt. Nachdem wir den sehr ausführlichen Hotel-Check-In gemeistert haben, gehts auf erste Barçelona Erkundungstour.

Es gibt ganz charmante und hübsche Ecken die wir entdecken, es ist jedoch noch nicht gerade Liebe auf den ersten Blick zwischen Barçelona und uns 😇. Wir brauchen glaubs noch den morgigen Tag für ein richtiges Urteil resp. bis wir richtig angekommen sind.

Beim Plaça Reial genehmigen wir uns Tapas und Apéro und beschliessen, beim Abendessen auf die sichere Bank "Hard Rock" zu setzen.

Nach einer kurzen Dusche gehts also ins Hard Rock Cafe Barcelona wo wir seeeehr gute Baby Back Ribs und leckeren Lachs geniessen.

Nun hauen wir uns in die Koje und sind gespannt was uns Barçelona morgen zeigt.

Mittwoch, 24. Juni 2026

Vom Ausschlafen und Autofahren

Der lange Abend fordert seinen Tribut, wir schlafen glatt bis halb 11 😆. Hurtig gedüscht und ready für den Tag landen wir zum Zmorge im My Corner. Der Avocado-Lachs-Spiegelei-Toast schmeckt hervorragend und ist eine tolle Abwechslung zum eher eintönigen Hotelfrühstück.

Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit und den immer noch Aua-Beinen lassen wir sowohl Hängebrücke als auch Wanderung links liegen und beschliessen, die noch offenen Spots auf unserer Karte abzufahren.

Los gehts ganz im Süden Andorras beim Port de la Rabassa. Es ist wirklich erstaunlich, wie steil die Strassen nach oben führen, sobald man die Hauptstrasse verlässt. Zack, sind wir auf knapp 2000m Höhe am Eingang eines Naturparks.

Dort spazieren wir durch unzählige Freizeitaktivitäten und passieren frei laufende Ponys, Ziegen und Esel. Es ist wunderschön und menschenleer.

Auf einer anderen Strasse gehts wieder ins Tal und auf der anderen Talseite wieder hoch zur Kirche Església de Sant Miquel de Fontaneda.


Auf dem Weg dorthin kommen wir an einem Friedhof vorbei, welcher terassenartig und mit zweistöckigen Gräbern gebaut ist. Wir erfahren dass diese "nichos de cementerio" typisch sind für Bergregionen, da häufig der Patz für normale Friedhöfe fehlt.

Nach der Kirche führt unser Weg über den Coll de la Gallina bis nach Bixessarri und von dort wieder zum Hotel.

Wir geniessen jede Kurve, sehen sogar noch zwei Füchse und sind auf praktisch menschenleeren Strassen unterwegs. Es könnte uns schlechter gehen...

Zum Abendessen spazieren wir in die Altstadt, erwischen dort zwar nicht das beste Essen aber verbringen trotzdem einen schönen letzten Abend in Andorra.

Morgen gehts wieder zurück nach Barcelona.