Donnerstag, 25. Juni 2026

Adéu Andorra, Hola Barçelona

Wir frühstücken nochmals am selben Ort wie gestern, checken dann aus dem Hotel aus und machen uns auf den Weg nach Barçelona.


Der erste Teil der Strecke ist identisch wie am Sonntag aber trotzdem sehr schön. So sehen wir kurz vor Oliana den riesigen See erst heute so richtig. Die Suche nach einer Parkbucht um Fotos zu machen gestaltet sich allerdings eher schwierig. Da hätten die Spanier also noch Potential 😉. Aber wir finden natürlich einen Weg...

Kurz vor Bassella biegen wir dann auf Neuland ein und tuckerlen gemächlich über Land. Beim Montserratgebirge gibts auch nochmals einen Drohnenflug.

Um kurz vor halb Vier verabschieden wir nach 746 gefahrenen Kilometern unseren Mietwagen und fahren mit dem Bus in die Stadt. Nachdem wir den sehr ausführlichen Hotel-Check-In gemeistert haben, gehts auf erste Barçelona Erkundungstour.

Es gibt ganz charmante und hübsche Ecken die wir entdecken, es ist jedoch noch nicht gerade Liebe auf den ersten Blick zwischen Barçelona und uns 😇. Wir brauchen glaubs noch den morgigen Tag für ein richtiges Urteil resp. bis wir richtig angekommen sind.

Beim Plaça Reial genehmigen wir uns Tapas und Apéro und beschliessen, beim Abendessen auf die sichere Bank "Hard Rock" zu setzen.

Nach einer kurzen Dusche gehts also ins Hard Rock Cafe Barcelona wo wir seeeehr gute Baby Back Ribs und leckeren Lachs geniessen.

Nun hauen wir uns in die Koje und sind gespannt was uns Barçelona morgen zeigt.

Mittwoch, 24. Juni 2026

Vom Ausschlafen und Autofahren

Der lange Abend fordert seinen Tribut, wir schlafen glatt bis halb 11 😆. Hurtig gedüscht und ready für den Tag landen wir zum Zmorge im My Corner. Der Avocado-Lachs-Spiegelei-Toast schmeckt hervorragend und ist eine tolle Abwechslung zum eher eintönigen Hotelfrühstück.

Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit und den immer noch Aua-Beinen lassen wir sowohl Hängebrücke als auch Wanderung links liegen und beschliessen, die noch offenen Spots auf unserer Karte abzufahren.

Los gehts ganz im Süden Andorras beim Port de la Rabassa. Es ist wirklich erstaunlich, wie steil die Strassen nach oben führen, sobald man die Hauptstrasse verlässt. Zack, sind wir auf knapp 2000m Höhe am Eingang eines Naturparks.

Dort spazieren wir durch unzählige Freizeitaktivitäten und passieren frei laufende Ponys, Ziegen und Esel. Es ist wunderschön und menschenleer.

Auf einer anderen Strasse gehts wieder ins Tal und auf der anderen Talseite wieder hoch zur Kirche Església de Sant Miquel de Fontaneda.


Auf dem Weg dorthin kommen wir an einem Friedhof vorbei, welcher terassenartig und mit zweistöckigen Gräbern gebaut ist. Wir erfahren dass diese "nichos de cementerio" typisch sind für Bergregionen, da häufig der Patz für normale Friedhöfe fehlt.

Nach der Kirche führt unser Weg über den Coll de la Gallina bis nach Bixessarri und von dort wieder zum Hotel.

Wir geniessen jede Kurve, sehen sogar noch zwei Füchse und sind auf praktisch menschenleeren Strassen unterwegs. Es könnte uns schlechter gehen...

Zum Abendessen spazieren wir in die Altstadt, erwischen dort zwar nicht das beste Essen aber verbringen trotzdem einen schönen letzten Abend in Andorra.

Morgen gehts wieder zurück nach Barcelona.

Dienstag, 23. Juni 2026

Man muss die Feste feiern wie sie knallen!

Nach unserer Siesta, welche immer wieder durch Böller gestört wurde, machen wir uns auf zum Abendessen. Heute wollen wir Popeyes Famous Louisiana Chicken austesten. Während wir auf das Essen warten, fragt Marcel bei Gemini nach: "Warum werden heute in Andorra la Vella dauernd Böller losgelassen." 😅

Die Antwort: "Andorra feiert Revetlla de Sant Joan, eine Form der Mittsommernacht". Heute Abend zelebrieren sie Les falles d'Andorra, das Schwenken und Verbrennen von brennenden Holzfackeln (wer es konkreter lesen möchte: https://andorra.com/ca/blog/esdeveniments/nit-sant-joan-andorra).

Zu diesem Feiertag gehört auch viel private Knallerei und die Andorrianer haben imfall ein sehr entspanntes Verhältnis zur Sicherheit bei Feuerwerk 😳🫣.

Gemäss obiger Website sollte es ca. um 22h starten, was dafür sorgt dass wir blitzartig essen, uns ins Uber setzen und in die Altstadt flitzen. Dort harren wir dann über 90 Minuten aus, es geht halt erst um nach Elf los 😆.

Aber wow, das Schauspiel ist spektakulär und auch nicht ganz ungefährlich.


Die Videos dazu lassen sich leider gerade nicht hochladen werden aber noch nachgereicht 😉.

Wir schauen fasziniert zu, freuen uns ob unserem Glück, so etwas Spezielles zufällig sehen zu können und fallen anschliessend müde und geräuchert ins Bett.

Andorra by car...

Zum Glück haben wir heute einen Fahrtag eingeplant, unsere Beine danken es uns 😉.

Wir starten beim Örtchen Pal und fahren dann hoch bis zum Port de Cabús, gleich an der spanischen Grenze. Auch hier erwartet uns eine tolle Weitsicht und man erkennt sehr gut die Skipisten-Schneisen.

Als nächstes gehts zum Aussichtspunkt Mirador del Roc de Quer. Hier sieht man schon vom Parkplatz aus eine tolle Serpentinenstrasse aber das eigentliche Highlight ist die Plattform in schwindelerregender Höhe.

Um ein Haar hätten wir sie allerdings gar nicht besichtigen können weil wir kein Bargeld für die Tickets hatten. Mit Karte zahlen hätte man nur ganz beim Eingang können und den doppelten Weg zu machen kommt heute (aus Gründen) nicht infrage 😂. Wir haben mega Glück, eine andere Familie hat zwei Tickts zu viel und gibt sie einfach so an uns weiter. Mega nett 🥰.

Wir wagen uns also auf die Plattform hinaus und geniessen das spektakuläre Panorama.


Anschliessend gehts weiter die Serpentinen hinunter. Hier darf die Drohne nochmals arbeiten.

Eigentlich wollten wir anschliessend zu einer Hängebrücke, dahin kommt man aber nur mit dem Bus (parken verboten) und mit Ticket. Vielleicht versuchen wir das morgen.

Entsprechend sind Ransol und Soldeu unsere nächsten Ziele.

Auch das Vall d'Incles müssen wir heute auslassen, hier kommt man ebenfalls nur mit dem Elektrobus hin. 

Die weitere Fahrt führt uns zum Pas de la Casa und Coll de Forn.

Den Abschluss macht ein Abstecher zum Llac d'Engolasters bevors zu einer kurzen Siesta ins Hotel geht.