Donnerstag, 30. Juli 2026

Vom Gardasee zurück nach Hause

Da ja bekanntlich alles ein Ende hat, heisst es für uns heute: letzte Fahretappe absolvieren, Auto zurückgeben und mit dem Zug nach Hause.

Die letzten 250 Autokilometer führen uns durch die Lombardei und Terra di Franciacorta (MaPa Wörndli werden bei unseren beiden letzten Fahretappen sicher das eine oder andere Vino-Deja vu haben, oder?)

In Lugano sagen wir nach 1799 gefahrenen Kilometern Ciao zu unserem Mietwagen und um halb 6 sitzen wir im Zug nach Zürich.

Eine tolle Woche liegt hinter uns, wir durften wieder ein neues Land entdecken (zumindest einen kleinen Teil) und viel Schönes und Spektakuläres sehen.

Eine Urlaubswoche bleibt uns noch und nachdem wir dieses Jahr bisher immer südlich unterwegs waren, ist es nun wohl höchste Eisenbahn für Skandinavien, oder 🙃?

Mittwoch, 29. Juli 2026

Von Kranjska Gora an den Gardasee

Nach dem Auschecken im Hotel spazieren wir vor der Abfahrt noch zum Jasna See.

Ein toller Start in den Tag und mit der anschliessenden Fahrt über den Vršič Pass geht es gleich grandios weiter.

Wir fahren das Sočatal entlang und verlassen Slowenien über den Učjapass in Richtung Italien.

Der Rest des Tages führt uns die Fahrt durch das Friaul, durch Veneto und das südliche Trentino.

Wir passieren hübsche Weinanbaugebiete, trockene Flussbette wie beim Tagliamento und San Daniele, die Heimat des Prosciutto Martelli.

Angekommen in Nago-Torbole, oberhalb des Gardasees, checken wir zackig ein und spazieren dann runter ins Dörfchen Torbole zum Abendessen. Bei schöner Abendstimmung geniessen wir unseren letzten Ferienabend dieser Reise.

Praktisch: Pizza, Gnocchis, Birra und Campari Spritz werden anschliessend beim zurücklaufen entlang des steilen Strässchens sicher gleich wieder abtrainiert (so hoffen wir 😉).

Dienstag, 28. Juli 2026

Vom Logartal nach Kranjska Gora

Wir verlassen unser herziges Hotel im Logartal und machen uns auf den Weg nach Kranjska Gora.

Die Fahrt führt uns zuerst entlang der Savinja bis nach Karmik. Die Aussichtsplattform, welche wir dort besuchen wollten, ist leider wohl schon länger geschlossen. Entsprechend geniessen wir den grandiosen Ausblick vom angrenzenden Restaurant.


Unser nächstes Ziel ist Bled. Hier fahren wir mit gemischten Gefühlen hin, ist es doch ein rechter Touristenhotspot und wir befinden uns ja mitten in der Hauptsaison.

Aber: wir werden positiv überrascht und finden Bled ein wirklich herziges Örtchen. Insbesondere die Burg ist ganz toll anzuschauen und die Aussicht natürlich phänomenal. Auch die Menschenmengen sind voll in Ordnung.

Hier noch ein kleines behind the scenes - manchmal braucht der Fotograf eine gute Portion Geduld 🤣:

Wenn sich der Wind einmischt:
So passt's:
Er kennt diese Pobleme nicht:
Und mit anlehnen haben wir auch die Mähne im Griff 😍:
Weiter gehts zum Bohinjsee mit einem Zwischenhalt bei einer hübschen Holzbrücke.

Auf der Fahrt lernen wir auch, was es mit den vielen Holzgestellen auf den Feldern auf sich hat. Solche kennen wir sonst nur von Skandinavien, wo der Stockfisch darauf getrocknet wird.

In Slowenien nennt man diese Gestelle Heuharfen und benutzt(e) sie zum trocknen des Grases.

Vom Bohinjsee her nehmen wir die letzten Kilometer unter die Räder und geniessen die kurvigen Strassen, die imposante Kulisse und das tolle Abendlicht.

In Kranjska Gora angekommen hängen wir das Auto an den Strom, werfen die Koffer ins Zimmer und machen uns auf ins hübsche Städtchen.

Wir finden ein Plätzchen in einer Pizzeria und während wir essen, werden die Schlangen vor den Restarants länger und länger. Grad nochmal Glück gehabt.

Nach dem Essen spazieren wir noch etwas weiter, geniessen Glacé und Kaffee bei einem kleinen Platzkonzert und kehren dann ins Hotel zurück.